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Taufe. Ein zweites Mal war ich nun in der Kirche von Bonbonon. Ich durfte um 7 Uhr morgends eine Taufe miterleben, mit anschließendem obligatorischem Spanferkel versteht sich!
Hochzeit. Wie so oft häufen sich die Ereignisse. So war am gleichen Tag noch eine Hochzeit, zum Essen kamen wir zu spät, dafür wurden wir gleich woanders eingeladen und einen Hahnenkampf konnte ich auch endlich mal verfolgen!
Äußerst beliebt, allerdings ist Hahnenkampf hier eigentlich Männersache. Trotzdem wollte ich schon lange mal ins "Cockpit", ein Stadion oder Arena oder wie ichs nennen soll, speziell für Hahnenkämpfe. In Dumaguete gibt es ein geraduzu antikes, hölzernes Cockpit, in Dauin dagegen scheint es moderner und größer zu sein als jedes für Menschen gemachte Gebäude! An Kampftagen parken die Motorbikes dicht an dicht vor den Eingängen, während ihre Beitzer drinnen mit Schreien ihre Favoriten anfeuern. Kampfhähne sind unglaublich wertvoll,....und anscheinend viel unterwegs, ob im Ceresliner, auf dem Schoß der Frau neben einem im Jeepney oder in der Handtasche auf dem Habalhabal...
Hier handelte es sich jedenfalls um einen nichtkomerziellen Hahnenkampf, ohne Cockpit, ohne Eintritt....nur mit Hähnen eben. Zuerst wird in einem langwierigen Verhandlungsverfahren unter den stolzen Besitzern vereibart, welcher Hahn gegen welchen kämpft. Dem einen fehlt schon ein Auge, dem anderen wurden Kamm und das unterm Hals abgeschnitten....Dann werden Wetten angenommen während parallel die Hähne mit Klingen an den Füßen präpariert werden. Dann geht's los, bzw. hört auch schon wieder auf. Die Hähne springen und flattern ein paar mal auf und ab und aufeinander zu Der Kampf an sich war in dem Fall schnell entschieden, zu schnell um Bilder zu machen!
Für den Verlierer gibts wenigstens ein gutes Essen ;)
Geburtstag. Renato, Director vom Learning Center Bonbonon (hier links im Bild) ließ uns mit ihm seinen Geburtstag feiern. Genauer gesagt reingfeiern, am Strand mit mal wieder jeder Menge Essen, Feuer, Gitarre, Tanduay, Flut, kein Spanferkel aber dafür einem....
...riesigenFisch. (hier links im Bild)
Nach einer kühlen Nacht machte sich die Crew wieder auf den Heimweg, inkl. der Rest des Fischs, der mit seiner Suppe hinter dem Sitz direkt mal umgekippt ist und uns von da an kontinuierlich an sich erinnert hat. Im Auto zu 7. mit Gitarre, Töpfen und Rucksäcken sind wir so in einer Duftwolke aus Abgas und Tunfisch wieder nach Tambobo zurückgekehrt. Hier wurde weitergefeiert, wer duschen will hat Pech gehabt. Karaoke, Essen, Karaoke, Trinken, Karaoke.......
Freier Tag. Klippenspringen, Ins tiefe Blau zwischen Korallen und Fischen, und das direkt um die Ecke an der anderen Buchtseite :) Anschlie0ende Felswanderung, Der Weg ist das Ziel aber in diesem Fall war selbst dieses Ziel manchmal schwer zu finden... Ich war mal wieder sehr beeindruckt von Mutter Natur: halbversteinerte Riesenmuscheln in den Felsen mit geschätzten 50-100cm Durchmesser! Was es nicht alles gibt....
das letzte Bild....