Hallo Freunde, Bekannte, Verwandte

 

Vermutlich haben mittlerweile alle die schlimmen Nachrichten und Bilder aus den Philippinen erreicht - der Typhoon Yolanda/ Haiyan hat große Teile vor allem im Osten der Visayas Inselgruppe in Leyte und Samar verwüstet, das Ausmaß und die Zahl der Toten lässt sich nur schätzen, von 10 000 ist bereits die Rede.

 

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NOAA satellite handout image taken November 8, 2013 at 01:57 UTC. Haiyan, potentially the strongest recorded typhoon.

 

Die gute Nachricht ist hier in Dumaguete, Insel Negros hatten wir Glück. Der Typhoon zog etwas weiter nördlich vorbei und ausser starkem Wind und ab und zu Regen war nichts zu bemerken. Wegen Sturmwarnung Signal 4 blieben Schulen Donnerstag und Freitag geschlossen, die meisten Geschäfte hatten auch zu und größere Events wurden verschoben. In Dumaguete und Umgebung sind keine Schäden zu erkennen und seit Samstag scheint schon wieder die Sonne und der Alltag geht seinen normalen Gang.

 

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  Thousands of homes lie destroyed near the fishport after super Typhoon Haiyan battered Tacloban city, central Philippines November 10, 2013. (Reuters / Romeo Ranoco)


Trotzdem ist die Tatsache, dass nur 2 Inseln weiter der Ausnahmezustand herrscht erschütternd und hinterlässt ein Gefühl der Fassungslosigkeit. Die städte Tacloban und Guiuan nannten einige Freunde und Mitfreiwilige von mir ein Jahr lang ihr zu Hause und bangen nun auch um ihre Bekannten, die noch immer ohne Kommunikationsmöglichkeit abgeschnitten sind von der Außenwelt.

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A fishing boat which slammed into damaged houses lie atop debris after super Typhoon Haiyan battered Tacloban city, central Philippines November 10, 2013. (Reuters / Romeo Ranoco)


Auch ich hatte mit Freunden vor 2 Jahren die Möglichkeit Leyte und Samar zu bereisen und habe vor allem Guiuan und Umgebung als einen der schönsten und eindrucksvollsten Plätze hier in Erinnerung - die Ostküste blickt dem weiten gewaltigen Ozean mit gigantischen Wellen (selbst ohne starken Wind) direkt entgegen und lässt einen selbst so furchtbar klein erscheinen. Auf den aktuellen Bildern ist nichts wiederzuerkennen.

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A boy carrying a plastic bottle of water walks past a car which slammed into damaged houses after super Typhoon Haiyan battered Tacloban city, central Philippines November 10, 2013.(Reuters / Romeo Ranoco)


Anscheinend ist der Preis für eine Gallone Wasser bei 500 Peso (normal ist 30 Peso) angelangt, die Krankenhäuser behandeln nur noch Notfälle (was ist ein Notfall?) weil die Kapazitäten erschöpft sind und Läden werden geplündert, da sich die Menschen holen was sie dringen brauchen - Essen, Wasser, Medikamente.

 

Die philippinische Freundin eines guten Freundes (ehem. weltwärts-Freiwilliger in Tacloban)  hat gemeinsam mit ehemaligen Kommilitonen und Kollgen eine Hilfs-Aktion ins Lebengerufen. Sibyl befindet sich zur Zeit in Manila und wird mit ihren Kollegen Spenden sofort in Hilfsgüter investieren, die dann nach Tacloban eingeflogen werden. Transportkosten hierfür übernehmen die Initiatoren in Manila. Die Spendenaktion konzentriert sich auf die Region Tacloban und Palo.

 

Es geht um schnelles Handeln, da es den Menschen an Grundlegenden Dingen fehlt. Gewiss ist mit dieser Aktion kein Schaden ausreichend zu begleichen  und es wird langfristige Aufbauarbeit benötigen um die Region wieder zu dem zu machen was sie einmal war. Doch diese Aktion ist ein effizienter Weg direkte Hilfe über persönliche Kontakte zu leisten und Geld ohne Umwege in Ware umzuwaldeln.

Auch kleine Beträge ermöglichen Vieles, gerade wenn man bedenkt dass hier Kosten für Lebensmittel, Kleidung etc um einiges geringer sind als in der westlichen Welt. Ich finde die schnelle Initiative unterstützenswert und grantiere die Vertrauenswürdigkeit der Organisatoren.

 

Wer spenden will bitte mich über email kontaktieren: die.lilithAThotmail.de

 

Viele Grüße und Gottes Segen.

 

Hier noch das offizielle Schreiben in Englisch:

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