„Das Programm [weltwärts] ist ein über Steuergelder finanziertes Tourismus-Programm für junge Leute, die in der Regel noch nichts gelernt haben.“ Rupert Neudeck

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9 Tage, 5/6 Inseln, 4/5 Negritische Frweiwilligen-Touristen. Eine Woche Urlaub die sich wirklich gelohnt hat. Von einer/m Freiwilligen zur/m nächsten einmal durch Samar, dem wilden Osten und beliebtem Surferziel der Philippinen.  Hier kommen die Wellen ungebremst vom Pazifik und brechen sich an der Küste - eine spektkuläre Abwechslung zu unserer "langweiligen" Bucht. Natürlich mussten wir die Gelegeheit nutzen, auch mal aufs Brett zu springen - oder es zumindest zu versuchen. Am ersten Surftag folgte ein Sonnenstich, am zweiten eine bis jetzt noch anhaltende Erkältung, aber das wars (bis jetzt) wert.

Mein persönliches Highlight war neben dem Surfen und einer 3stündigen Toploading Fahrt (Jeepneydach) das kaum bewohnte Calicoan Island südlich von Samar. Mit geliehenen Motorbikes sind wir rumgecruist, erst Station: ein Yoga Tempel. Beeindruckendes Teil, verlassen und mitten im Wald und Gestrüpp am Berg, ein (noch?) unfertiges Bauprojekt. Von dort aus gabs die schönste Aussicht, die ich hier auf dem Philippinen bis jetzt hatte, auf ein Meer von Palmen gefolgt von einem Meer von Wasser und das nach links und rechts soweit das Auge reicht. Weiter gings zur Küste, wo sich an den Felsen Wellen bestimmt 10m+ brechen und senkrecht auftürmen - bestimmt nicht die größten der Welt, aber die größten, die ich in meiner Welt bis jetzt gesehen habe - ein wirklich sehenswertes Naturschauspiel! Gleich daneben folgt kilometerlanger Sandstrand, der weisseste und feinste den ich bis jetzt gesehen habe...einige Delegierte der Manila-Frewilligen waren auch auf Samar unterwegs und haben uns zwei mal wieder getroffen. Die Reise hat mir wieder ein bisschen gezeigt und in Erinnerung gerufen, dass wir hier alle gemeinsam für ein Jahr hergekommen sind, und in 6 Monaten wieder nach Deutschland zurückgehen werden müssen, das vergesse/verdränge ich hier in Tambobo gern mal weil sich schon so ein gewisses Alltagsleben entwickelt hat, in dem wir selten andere Freiwillige zu Gesicht bekommen ;)

Hier ein paar Bilder und Reiseroutenüberblick: 


 
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